New York City in den 1980er-Jahren, in einer Art parallelen Welt: Die Stadt wird von anthropomorphen Tieren bevölkert, also Tieren, die wie Menschen aufrecht gehen und Jobs und Hobbys nachgehen, wie man es etwa von Micky Maus oder aus dem Disney-Hit „Zoomania“ kennt. Hund ist einer der Bewohner – und er ist einsam. Kurzerhand bestellt er sich den Bausatz für einen Roboterfreund nach Hause und erlebt mit seinem neuen besten Kumpel einen tollen gemeinsamen Sommer. Durch eine Unachtsamkeit muss er das Maschinenwesen eines Tages jedoch bewegungsunfähig am Strand zurücklassen. Seine Versuche, den Blechfreund zurückzubekommen, scheitern. Während Hund seinen Alltag weiter gestalten muss, bricht für den Roboter ebenfalls ein neuer Lebensabschnitt an. Das für den Animations-Oscar nominierte Werk kommt mit beschwingter 80er-Musik, sonst aber völlig ohne Worte aus – und hat doch so viel zu sagen: über Freundschaft, über Einsamkeit und über die Veränderlichkeit des Lebens. Kinder haben dabei ihren Spaß an den drolligen Figuren, während erwachsene Animationsfilmfreunde sich subtil bewegt fühlen werden.