2017 war „Captain Underpants – Der supertolle erste Film“ nach den Büchern von Dav Pilkey in den USA ein passabler Hit. Bei uns reichte es knapp für 120 000 Kinozuschauer, eines der schlechtesten Ergebnisse für einen Animationsfilm aus dem Hause Dreamworks („Shrek“, „Kung Fu Panda“) in Deutschland. Mal sehen, ob es für „Dog Man“ hierzulande besser laufen wird, der von den Viertklässlern George und Harold aus „Captain Underpants“ als fiktive Figur erdacht wurde und somit eine Art Buch-im-Buch-Charakter mit einer eigenen Comicserie ist. Der reichlich schräge Plot: Bei einem Einsatz werden ein Polizist und sein Hund schwer verletzt. Beide können nur durch eine Operation gerettet werden, die sie buchstäblich zusammenschweißt – zu einem Cop mit Hundekopf, der fortan gegen allerlei Schurken kämpfen muss, allen voran der Katzenbösewicht Petey. Als dessen Katzenbaby-Klon, mit dem Dog Man sich angefreundet hat, von einem Gegner entführt wird, der besonders üble Pläne hat, müssen Dog Man und Petey sich wohl oder übel zusammenraufen, um das niedliche Fellknäuel zu retten.