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Max und die Wilde 7

Peter Hoch · 20.08.2020

© Leonine Distribution GmbH

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Die Verfilmung ihres Kinderkrimis hat das Autorenpaar Lisa-Marie Dickreiter und Winfried Oelsner selbst adaptiert und inszeniert.

Kurz vor Beginn der Sommerferien soll der neunjährige Max sich bei seiner künftigen Klasse vorstellen. Der Neuling gerät dabei schnell ins Visier fieser Mitschüler, nicht zuletzt, weil er im Altersheim wohnt, wo seine Mutter seit Kurzem als Pflegerin arbeitet. Auch bei den dort lebenden Senior*innen eckt der Junge an, von der strengen Oberschwester Cordula ganz zu schweigen. Erst als Max eine schrullige Rentnergang – die titelgebende „Wilde 7“ – kennenlernt, wenden die Dinge sich zum Besseren: Die ehemalige Schauspielerin Vera, Ex-Fußballtrainer Horst und Kilian, ein Professor im Ruhestand, stehen ihm zur Seite, als es gilt, eine Diebstahlserie in der Residenz Burg Geroldseck aufzuklären. Drei Bände umfasst die „Max …“-Buchreihe von Lisa-Marie Dickreiter und Winfried Oelsner bisher, den ersten namens „Das schwarze Ass“ durfte das auch filmisch geschulte Ehepaar nun selbst inszenieren und adaptieren. Das ist ihm hervorragend gelungen: Mit humorvollen Dialogen, altersgerechtem Täterraten, fotogenen Drehorten und gut aufgelegten Darstellern darf diesem Kinderkrimi gern bald ein zweiter Streich folgen.

Max und die Wilde 7

Kinostart: 6. August 2020

Regie: Winfried Oelsner
Mit: Jona Eisenblätter, Uschi Glas, Günther Maria Halmer, Thomas Thieme u. v. a.
FSK-Freigabe: ohne Altersbeschränkung I Libelle-Empfehlung: ab 6 Jahren

Tags: Familienfilm , Kinderkrimi , Max und die Wilde 7

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