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Die Boonies – Eine bärenstarke Zeitreise

Peter Hoch · 10.09.2020

© Little Dream Pictures

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In diesem chinesischen Animationsfilm geraten zwei Bären und ihr Menschenfreund durch ein Portal versehentlich in die Steinzeit.

Animation made in China und dort auch äußerst beliebt: Briar, Bramble und Vick, so die Namen der versehentlich in der Steinzeit gestrandeten Helden, müssen sich allerlei Getier erwehren, von übellaunigen Wildschweinen über gefräßige Krokodile bis hin zu einem Riesenvogel. Auch mit einem Urmenschenstamm gibt es Ärger, am gefährlichsten wird ihnen jedoch ein Wolfsrudel, insbesondere, als Briar der verstoßenen Jungwölfin Feifei begegnet, die hofft, mit seiner Hilfe endlich ihren Mut beweisen zu können. Und dann wäre da natürlich noch die Frage nach dem Weg zurück ins Hier und Jetzt ... In China sind die „Boonie Bears“ durch inzwischen mehr als 600 Folgen und Specials einer TV-Animationsserie höchst populär. Bei uns sind sie quasi unbekannt und ob dieser Film das ändern wird, darf bezweifelt werden. Vorwissen benötigt man immerhin nicht, um ihm folgen zu können und die Animationsqualität geht in Ordnung – schade ist allerdings, dass die uninspirierte Handlung überwiegend aus einer Aneinanderreihung krawalliger Actionszenen und mäßiger Gags besteht. Kindern im Grundschulalter könnte das Gebotene dennoch gefallen, zumal die Alternativen derzeit rar gesät sind.

Die Boonies – Eine bärenstarke Zeitreise

Kinostart: 27. August
Regie: Leon Ding, Huida Lin
FSK-Freigabe: ab 6 Jahren I Libelle-Empfehlung: ab 6 Jahren

Tags: Animation , Die Boonies , Kinderfilm

Kategorien: Freizeit , Lesen Hören Sehen